Bio-Leinöl nativ (100 ml)

Artikelnummer: 14001

Leinöl, auch Leinsamenöl genannt, wird aus den reifen Samen der Flachspflanze gewonnen. Unser natives Bio-Leinöl ist ein gesundes und naturbelassenes Speiseöl, das in unserer Ölmühle täglich mühlenfrisch kaltgepresst und anschließend schonend filtriert wird. Neben der Leinpflanze enthält kaum eine andere Pflanze so große Mengen der wertvollen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Unser mühlenfrisch kaltgepresstes Bio-Leinöl ist ab Herstellung acht bis zehn Wochen haltbar. Die richtige Lagerung sichert die Qualität des wertvollen Vitalöls. Bitte bewahren Sie unser Bio-Leinöl stets gut verschlossen und im Kühlschrank auf.

Kategorie: Öle von der Ölmühle


4,50 €
45,00 € pro 1 l

inkl. 7% USt. , zzgl. Versand Auswahl Steuerzone / Lieferland

sofort verfügbar

Lieferzeit: 2 - 3 Tage**

Stück


Gesundheitliche Wirkung von Leinöl

Leinsamenöl zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aus, die über die Hälfte der Fettsäuren des Öls stellt. Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure.  Da es zugleich wenig Linolsäure enthält (eine Omega-6-Fettsäure), ist Leinsamenöl sehr gut geeignet, das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3- zu verschieben.

Leinsamen unverarbeitet und geschrotet

Leinsamen sind die kleinen, braunen Samen der blaublühenden Leinpflanze. Sie sind von einer festen Hülle umgeben, die das Innere des Samens ideal schützt, und enthalten zirka 40 g Fett pro 100 g. Zudem enthalten sie rund 20 g Ballaststoffe sowie 20 g Eiweiß pro 100 g.

Die Leinpflanze, auch als Flachs bekannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde in der Vergangenheit vor allem als Textilrohstoff genutzt. Leinsamen, so wie auch das daraus gewonnene Leinöl, galten bereits im antiken Griechenland als Heilmittel für viele unterschiedliche Krankheiten und Beschwerden.

In der Ölmühle Solling stellen wir bereits seit 1996 unser mühlenfrisches Leinöl aus Leinsamen her. Dieses zählt zu den Pflanzenölen mit dem höchsten Anteil an Alpha-Linolensäure (zirka 50 g pro 100 g).

Warum unser Leinöl nicht bitter schmeckt

Viele Menschen assoziieren Leinöl in erster Linie mit einem bitteren Geschmack. Das liegt vor allem daran, dass Leinöl aufgrund seines besonderen Fettsäurespektrums im Vergleich zu anderen Speiseölen sehr empfindlich ist und häufig schon ranzig schmeckt, wenn es verzehrt wird. Leinöl enthält mehr als 50 g Alpha-Linolensäure pro 100 g. Alpha-Linolensäure, kurz ALA, ist eine essenzielle Omega-3-Fettsäure, genauer gesagt eine dreifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen. Die hohe Menge an dreifach ungesättigten Fettsäuren lässt das Öl schnell oxidieren, wodurch es bei falscher Herstellung und Lagerung schnell ranzig wird und einen bitteren Geschmack annehmen kann.

Mühlenfrische Kaltpressung für beste Qualität

Der Geschmack von Leinöl bestimmt nicht nur den Genuss, sondern ist auch ein Indiz für gute Qualität. Denn frisches, hochwertiges Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Unser Leinöl wird in unserer Ölmühle im Solling täglich frisch mittels schonender Kaltpressung hergestellt und innerhalb von 24 Stunden gefiltert, abgefüllt und bis zum Versand stets kühl und dunkel gelagert. Der Schutz beginnt jedoch schon früher: Wir füllen unser Leinöl in Glasflaschen, die lichtundurchlässig sind und das Öl vor UV-Strahlen bewahrt. Jede Flasche wird beim Verschließen mit einem Springdosierer ausgestattet, der ein leichtes und tropfengenaues Dosieren ermöglicht. Neben der einfachen Dosierung hat dies noch einen weiteren Vorteil: der Sauerstoffkontakt ist geringer als bei einer großen Flaschenöffnung, wodurch das Leinöl Schutz vor der schnellen Oxidation erhält.

Immer wieder liest man im Internet von hochgeheimen Herstellungsverfahren, bei denen das Leinöl unter vollständigem Ausschluss von Licht und Sauerstoff, gewonnen wird. Mit kreativen Marketingbegriffen soll eine höhere Produktqualität suggeriert werden.

Leinöl ist ein Frischeprodukt. Wie beispielsweise bei Milch gibt es zwar viele technische und chemische Raffinessen, um die Haltbarkeit des Öls zu verlängern, diese Eingriffe tragen in der Regel aber nicht zu einer Steigerung der Qualität und Vitalität des Produktes bei.

Technisch betrachtet dauert der Weg des Leinsamens durch die Spindelpresse bis zum Öltropfen in das mit Stickstoff befüllte Fass nur knapp zwei Minuten. Weil innerhalb dieser Zeit keine analytisch messbare Oxidation stattfindet, spielt die Präsenz von Licht oder Sauerstoff während der Pressung keine nennenswerte Rolle für Frische und Qualität. Das Leinöl wird binnen 24 Stunden druckfrei filtriert und unter Luftausschluss in lichtgeschützte Glasflaschen gefüllt.

Die Leinpflanze

Die Leinpflanze, auch als Flachs bekannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, die seit Tausenden von Jahren angebaut wird. Der Flachs ist eine einjährige Pflanze an seinen blauen Blüten erkennbar. Traditionell spielte sie auch in unserem Kulturkreis eine herausragende Rolle, erkennbar daran, dass viele Ausdrücke aus der Lein- oder Flachsverarbeitung Eingang in die Alltagssprache gefunden haben: Ob wir fröhlich herumflachsen, den Faden verlieren, eine Fahrt ins Blaue unternehmen, uns verhaspeln, jemanden durchhecheln oder etwas schäbig aussieht, der Ursprung all dieser Begriffe liegt in der aufwändigen Verarbeitung der Stängel des Flachses zu Leinen.

Hoch geschätzt wird der Lein seit Jahrtausenden auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit essenziellen Fettsäuren und Ballaststoffen. So hatte früher fast jedes Dorf seine eigene Ölmühle und Händler zogen durch die Straßen, um frisches Öl zu verkaufen. Da das Öl ein besonders hitze- und lichtempfindliches Öl ist, verlor es im Zuge der Industrialisierung jedoch an Bedeutung: Für die großtechnische Herstellung ist Leinsamenöl zu leicht verderblich und für den Handel über weite Strecken war es nicht haltbar genug. In unserer Ölmühle pressen wir das kostbare Öl aus diesem Grund täglich aus Bio-Leinsamen und stets in kleinen Chargen mühlenfrisch.

Sollte Ihr Leinöl einmal über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus gehen und seinen milden, angenehmen Geschmack verlieren, müssen sie das Öl nicht entsorgen. Es eignet sich perfekt zur Pflege von unbehandeltem Naturholz. Dafür das Holz mit einem Pinsel dünn mit Leinöl bestreichen und für mindestens 24 Stunden einziehen lassen.

Qualität entscheidet

Gutes und frisches Bio-Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Natürlich ist die Qualität der Rohware für die Qualität des Öles entscheidend. Bevorzugt arbeiten wir mit Bio-Landwirten aus unserer Region.

Dieser regionale Anbau ist jedoch leider nicht immer möglich: Der Kälteeinbruch im Frühjahr und der regnerische Sommer in Deutschland sind nicht ohne Folgen für die Leinsamenernte geblieben. Der lange, trockene Sommer hatte wiederum Auswirkungen auf die Qualität der Leinsaat. So verarbeiten wir auch in diesem Jahr Naturland zertifizierte Bio-Leinsaat aus verschiedenen Anbaugebieten Europas und Übersee, die eine sensorisch und analytisch einwandfreie Qualität aufweisen.

Leinöl einfrieren für eine längere Haltbarkeit

Idealerweise nimmt man stets mühlenfrisch gepresstes Leinöl zu sich. Schafft man es nicht, das Öl innerhalb der empfohlenen 8-12 Wochen aufzubrauchen, gibt es die Möglichkeit, das Leinöl einzufrieren. Im tiefgefrorenen Zustand liegt das Öl gewissermaßen im Dornröschenschlaf. Die Glasflaschen platzen dabei nicht, da sich Öl, anders als Wasser, bei Kälte zusammenzieht. Sobald das Öl wieder aufgetaut wird, erlangt es seine physikalisch chemischen Eigenschaften zurück. Bitte tauen Sie das Öl nur im Kühlschrank auf. Während der Tiefkühllagerung werden chemische Reaktionen (wie z. B. eine Oxidation mit Luftsauerstoff) extrem verlangsamt, sodass sich die Haltbarkeit des Bio-Leinöls verlängert (nach unseren Erfahrungen bis zu einem halben Jahr).

Leinöl und Leindotteröl - oft verwechselt und doch verschieden

Oft verwechselt und doch ganz verschieden: Lein und Leindotter sind völlig unterschiedliche Pflanzen. Während die Leinpflanze den Leingewächsen angehört, zählt Leindotter zur Familie der Kreuzblütengewächse, ebenso wie die Raps- oder Senfpflanze.

Sowohl die Samen der Leinpflanze als auch die Samen der Leindotterpflanze enthalten hohe Mengen der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure, auch als Omega-3-Fettsäure bekannt. Der Anteil dieser essenziellen Fettsäure liegt beim Leinöl bei zirka 50 g pro 100 g, während Leindotteröl einen Omega-3-Fettsäuregehalt von zirka 41 g pro 100 g enthält. Der Geschmack unseres Leinöls ist nussig und mild, während das Leindotteröl einen erbsigen und heuartigen Geschmack hat.


Inhalt: 100,00 ml

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie: 3700 kJ / 900 kcal
Fett: 100 g
   davon gesättigte Fettsäuren: 10,7 g
   einfach ungesättigte Fettsäuren: 23,3 g
   mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 65,9 g
Kohlenhydrate: 0 g
   davon Zucker: 0 g
Ballaststoffe: 0 g
Eiweiß: 0 g
Salz: 0 g

Alpha-Linolensäure: 49,4 g

 

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren: 10,7 g
einfach ungesättigte Fettsäuren: 23,3 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6): 16,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3): 49,4 g

Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau

Haltbarkeit
6-8 Wochen

Lagerung
Kühl und dunkel lagern. Besonders nach Anbruch empfehlen wir, das Öl im Kühlschrank aufzubewahren.


Kunden kauften dazu folgende Produkte
100% Bio-Forellenfilet - limited edition (400g)

100% Bio-Forellenfilet - limited edition (400g)

10,90 € *
27,25 € pro 1 kg
Bio-Gemüse (370g)

Bio-Gemüse (370g)

5,90 € *
15,95 € pro 1 kg
100% Bio-Huhn (400g)

100% Bio-Huhn (400g)

9,50 € *
23,75 € pro 1 kg
Bio-Obst (370g)

Bio-Obst (370g)

6,90 € *
17,25 € pro 1 kg
Hundemenü Bio-Sommer (400g)

Hundemenü Bio-Sommer (400g)

7,90 € *
19,75 € pro 1 kg